Fruchtbarkeit: die biologische Uhr des Spermiums

Redaktion | 26. Oktober 2011 | 7 Kommentare

Die Wissenschaft informiert: Die Vaterchancen des Mannes sind ab dem 41. Lebensjahr nicht mehr, was sie waren.

Wohlgemerkt: Hier geht es nicht um männliche Unfruchtbarkeit. Es geht darum, dass auch der Mann respektive seine „Ladung“ eine biologische Uhr hat: das „beste“, also fruchtbarste Alter ist in seinen Zwanzigern und Dreißigern beheimatet. Mit dem 41. Lebensjahr nimmt die Qualität seiner Spermien ab – und zwar schneller als bislang angenommen.

Schon ein einziges Jahr kann einen großen Unterschied bedeuten. Und ist der Mann mal jenseits von 45, dann wird es „pressant“. Will er Vater werden, sollte er es sich schnellstens überlegen, Fälle wie jener von Rod Stewart, der mit 66 noch Vater wurde, sind nicht die Regel, sie sind die Ausnahme.

Mit 40 nur halb so fruchtbar

Zu dieser Erkenntnis kamen Wissenschaftler des Colorado Centers für Reproduktive Medizin nach einer Experimentserie mit … Mäusen. Die Fruchtbarkeitsmechanismen von Mäusen sind mit jenen der Menschen gut vergleichbar und auffallend war, dass nur noch die Hälfte der männlichen Testmäuse ab dem Äquivalent von 40 Menschenjahren im Stande waren, ein Weibchen zu schwängern. Vom 41. bis zum 45. Lebensjahr nimmt die „Spermienkraft“ jährlich um 7% ab. Ab dem 50. schafften nur noch 10% der Testmäuse den „großen Wurf“.

Das heißt, Laut Studienleiter Dr. William Schoolcraft: „Wenn es um Fruchtbarkeit geht, müssen wir an das Alter des Paares denken, nicht nur an das Alter der Frau. Die Leistung eines Spermiums nimmt mit der Lebensmitte ab.“

PS. Information über Wege zur Verbesserung der Spermienleistung finden Sie per Klick auf die unterstrichenen Worte.

Quelle: Spermienqualität verringert sich mit zunehmendem Alter des Mannes.

Foto: thegreenkey, Lizenz: CC BY-ND 2.5

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Kommentare (7)

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  1. Ulli sagt:

    Wieder was gelernt… Ich glaub, ich muss das mal daheim besprechen… ;-)

  2. Terry sagt:

    gilt für alle, für mich wieder nicht..

  3. Maria sagt:

    Na bitte. Es gibt also auch auf dieser Seite der Genderlinie eine biologische Uhr. Wer hätte das gedacht.

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