Lifestyle. Iss Sushi und sei fruchtbar
Sushi ist eine der nettesten Bereicherungen aus Japan. Aber was haben diese Rohfischhappen mit Spermienqualität zu tun? Eine ganze Menge …
Sushi, ästhetisch befriedigendster aller Wege gut zu essen, haben schon lange einen Fixplatz in unserer Esslandschaft. In den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts noch als Geheimtipp gehandelt, sind die delikaten Rohfisch-Häppchen heute immer und überall.
Der subfertile Mann, ein Zeitgenosse mit eingeschränkter Fruchtbarkeit, ist ein Phänomen der Gegenwart. Während seine „Ladung“ in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts noch bis zu 300 Millionen muntere Spermien barg, ist sie heute gerade noch halb so schwer. Tendenz weiterhin fallend.
Aber was haben Sushi mit Sperma am Hut?
Die Antwort: Es geht in der Tat um den „Hut“. Jene – „Acrosom“ genannte – kappenartige Struktur, die den Kopf des Spermiums umgibt. Dieser Hut enthält wichtige Enzyme, die das Spermium braucht, um das Ei erfolgreich zu penetrieren.
Um diesen Hut – und den Rest der Bausteine, die ein Spermium zusammen halten – entwickeln zu können, braucht das Spermium gewisse Omega-3-Fettsäuren. „Ohne diese Fettsäuren können Spermien nicht funktionieren“, verlauteten Forscher der Universität Illinois, USA, nach einem Experiment mit Ratten.
Nahrungsmittel wie Leinsamen, Sojabohnen und Walnussöl, aber auch Meeresbewohner wie Thunfisch, Lachs und Makrele sind hervorragende Quellen dieser Fettsäuren. Fische, die auf keiner Sushi-Speisenkarte fehlen, ebenso wenig wie Sojasauce.
Denken Sie daran, wenn Sie einen Restaurantbesuch planen. Nicht nur wegen der Spermienqualität. Omega-3-Fettsäuren erweisen auch bei der Hirnbildung von Neugeborenen wertvolle Dienste.
Quelle: New York Daily News
Foto: avlxyz, Lizenz:CC BY-SA 2.0
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Die Redaktion von endlichvater.eu berichtet über News und Wissenswertes über Kinderwunsch, Wunschkinder und Vaterschaft.









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