Lifeball 2012. Gleiches Recht auf Leben für alle Kinder
Jedes Kind dieser Welt hat das gleiche Recht auf ein erfülltes Leben. Aber wirst du in Uganda oder Sambia geboren, hat es sich mit deinem Recht. Tun wir was dagegen!
Babys. Per se sind sie überall gleich. Sie werden nicht gefragt, wo und unter welchen Umständen sie in die Welt gesetzt werden, haben aber eine faszinierende Gabe, sich mit ihrem Los anzufreunden und Lust auf das zu bekommen, was du Leben nennst. Sie sind die verwundbarsten aller Geschöpfe, sie sind die Zukunft der Menschheit, sie haben das gleiche Recht auf eine erfüllte menschenwürdige Existenz, egal wo ihnen bestimmt ist, aus ihrem Leben einen Reim zu machen. Aber manchmal ist das Leben gnadenlos.
Wirst du in Afrika geboren, sind die Chancen auf dein Lebensrecht von Anfang an weniger gleich. Stichwort Aids. Rund 400 000 afrikanische Kinder werden alljährlich mit HIV infiziert – während der Schwangerschaft, während der Geburt, während des Stillens. Vor allem im südlichen Afrika ist die HIV-Prävalenz bei Frauen im gebärfähigen Alter hoch, in Sambia sind nach Auskunft des Gesundheitsministeriums 70 000 Frauen HIV-infiziert, 85 000 Kinder leben mit dem Virus.
Inzwischen, in Uganda, ist die Lage keine bessere. Die Seuche, in den 90er Jahren vorüber gehend unter Kontrolle gewähnt, verzeichnete in diesem Jahrhundert einen neuen Aufschwung, von 2003 bis 2005 hat sich die Zahl neuer HIV-Fälle von 70 000 auf 130 000 nahezu verdoppelt.
Willkommen in Sambia und Uganda
Ein paar Zahlen zur Situation. Beide Nationen sind mehrheitlich christlich, die Bürger beider Nationen leben mehrheitlich unter der Armutsgrenze, in Sambia sind das 68% der Bevölkerung, in Uganda fristen 37% der Bevölkerung mit umgerechnet genau einem Euro ihr tägliches Leben.
Unterschiede gibt es, wenn auch nur in Details. Wer in Uganda geboren wird, kann mit 53 Lebensjahren rechnen, in Sambia gar nur mit 43 Jahren. Von 1000 Neugeborenen sterben in Sambia 102 bereits als Babys, in Uganda 61. Ein Hauptfaktor dafür ist Aids.
Unterm Strich bleibt: In Uganda und Sambia liegt die Übertragungsrate der HIV-Neuinfektionen von der Mutter auf das Kind bei fast 40 Prozent. 50 Prozent der HIV-positiven Babys, die nicht behandelt werden, sterben vor dem zweiten Lebensjahr.
Das muss nicht sein, in der westlichen Welt ist diese HIV-Übertragung praktisch nicht mehr vorhanden. Das ist Ungleichheit, die kein Baby braucht. Und: Dagegen kann man was machen.
Der Wiener Lifeball 2012 steht unter dem Motto „Fight the Flames of Ignorance“, das ist löblich, Nichtwissen ist keine akzeptable Ausrede. Gemeinsam mit dem CHAI-Projekt der William J. Clinton Foundation soll dafür gesorgt werden, dass den Müttern und Kindern von Uganda und Sambia jene Medikamente zur Verfügung stehen, die HIV-Übertragung von Mutter auf Kind unterbinden und in der westlichen Welt selbstverständlich sind. Ein Projekt, das auch von Profertil unterstützt wird, weil der Schutz von Leben eine Haltung ist, die keine Landesgrenzen kennt.
In den kommenden Wochen wird endlichvater.eu laufend zum Thema informieren. Schauen Sie vorbei, helfen Sie mit.
FYI.
SMS-Spendenhotline: +43 676 – 800 7676 (Übrigens: Spenden an den Life Ball / AIDS LIFE sind steuerlich absetzbar); Spenden weiters: klick auf Lifeball.org
Foto: Girl in a small village on the road between the town Kafue in the south and the capital city Lusaka – Zambia by Hanay/MyCreation, Lizenz: GNU Free Documentation Licence
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Die Redaktion von endlichvater.eu berichtet über News und Wissenswertes über Kinderwunsch, Wunschkinder und Vaterschaft.








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