Mario Balotelli: Vaterfreude als Doping?

Redaktion | 3. Juli 2012 | 0 Kommentare

Ist sowas Doping? Am Abend vor dem Euro-Semifinale bestätigte ihm Exgirlfriend Raffaella, dass er Vater wird. Dann schoss Mario Balotelli Deutschland KO.

„Das war die beste Nachricht der Welt“, erwiderte Italiens Stürmersensation Mario Balotelli (21). Laut Freundin Raffaella Fico (24). Das italienische Showgirl hatte ihm soeben mitgeteilt, dass sie schwanger sei – mit seinem Baby.

Interessant der Zeitpunkt der Nachricht: Es war der Abend vor Italiens Semifinalspiel gegen Deutschland – in welchem er dann beide Tore zum Sieg der Azzurri beisteuerte.

Doping?

Man kann es Doping nennen, wenn auch nicht, wie wir es verbieten. Jeder Mann reagiert anders auf die Nachricht, dass er Vater wird. In Balotellis Fall dürften die Koordinaten gestimmt haben. Schon vergangene Weihnachten habe er Raffaella vorgeschlagen, „einen Boy“ mit ihm zu machen. Ende April kam dann etwas zwischen die Beziehung der beiden – in Form eines Escortgirls aus Manchester. Miss Fico beendete die (einjährige) Beziehung – um wenige Wochen später zu entdecken, dass sie schwanger ist.

Balotellis früh geäußerter Kinderwunsch verhält sich recht ungewöhnlich zu seiner eigenen Geschichte. Er war das Kind eines Immigrantenpaares aus Ghana. Die ihn – zweijährig – Pflegeeltern übergaben, den Balotellis. Ein Drama für den jungen Mann, das er nie wirklich verarbeitet hat und für seine zahlreichen Eskapaden verantwortlich gemacht wird. Der Kontakt zu seinen biologischen Eltern wurde nie wieder hergestellt. Welche Art Vater in ihm steckt, wird die Zukunft zeigen. (Und ein Vaterschaftstest, auf den er angeblich pochen will).

Quelle: Daily Mail online

Fotos: Montage Red., Lizenz: GNU Free Documentation Licence

 

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