Profertil Studie

Einsatz von Profertil® zur Therapie des “Male factors” und Verbesserung des Spermiogramms

Die positive Wirkung von PROfertil® kann einerseits durch eine eigene am AKH Wien durchgeführte Studie als auch durch eine Reihe von Studien zu den Einzelkomponenten bestätigt werden.

Univ.-Doz. Dr. med. Martin Imhof

Univ.-Doz. Dr. med. Martin Imhof

Die Ursache eines unerfüllten Kinderwunsches ist mit ca. der gleichen Häufigkeit der Frau (“female” Faktor) und dem Mann (“male” Faktor) bzw. einer Kombination beider zuzuschreiben. Auffällig ist, dass die Häufigkeit pathologischer Spermiogramme im letzten Jahrzehnt dramatisch zunimmt.

Das Ziel dieser Studie ist es, eine Kombination aus 8 wissenschaftlich fundierten Einzelsubstanzen zur Verbesserung der Samenqualität zu verabreichen. Die Hypothese ist, dass sich der Effekt der Einzelsubstanzen summiert. PROfertil® wird im Sinne einer bilanzierten Diät verabreicht.

In die Studie wurden insgesamt 120 Männer , im Schnitt 35,9 Jahre alt, mit langjährigem Kinderwunsch (>2 Jahre) und anamnestisch mindestens 2 pathologischen Spermiogrammen inkludiert. Patienten mit Azoospermie, Aspermie, bekannter Varikose des Hodens und urogenitalen Infektionen wurden aus der Studie ausgeschlossen. Die Patienten erhielten das Kombinationspräparat PROfertil® über insgesamt 3 Monate, die tägliche Dosis waren 2 Kapseln. Nach Ablauf der 3 Monate wurde ein Kontrollspermiogramm durchgeführt.

Ergebnisse:

Die Samenzelldichte nahm im Mittel von 29,46 Mill/ml auf 53,19 Mill/ml zu (+80,54%).

Die durchschnittliche Zunahme der Spermiendichte pro Milliliter betrug 23,73 Millionen.

Die Anzahl der progressiv beweglichen Samenzellen nahm im Mittel von 8,95% auf 19,27% zu (+115,30%).

Die Gesamtmotilität (ohne statisch bewegliche Spermatozoen), nahm kumulativ von 33,13% auf 49,27% (+48,71%) zu

Die Anzahl der morphologisch unauffälligen Samenzellen verbesserten sich von 31,14% auf 38,90% (+24,91%).

Das Ejakulatvolumen verbesserte sich von 2,91 ml auf 3,61 ml (+24,05%).

Zusammenfassung: Bei 30 von 120 Probanden konnte eine Normozoospermie (also ein Normalbefund) erzielt werden. Bis dato sind in der Studie 21 Schwangerschaften bekannt. Diese Ergebnisse bestärken die Annahme, dass die Kombination der in der Literatur beschriebenen Einzelsubstanzen signifikant besser wirkt, als die Summe der Wirkungen in singulärer Verabreichung.